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Reparieren statt Wegwerfen

Zwirn und Nadel

Lange Zeit war es üblich, Dinge so lange zu reparieren, bis es nicht mehr möglich war. Heute ist das anders. Die leichte Verfügbarkeit von Waren aller Art, die rasche technische Weiterentwicklung und eine sich ständig ändernde Mode lässt das Reparieren alt aussehen. Zudem lockt die Werbung mit allerlei billigen Angeboten und so scheint es, dass sich eine Reparatur nicht auszahlt. Doch genau das Gegenteil ist oft der Fall.

Hier ein Beispiel: 

  • Die Kosten für ein neues iPhone 11 liegen bei rund € 730,--
  • Der Austausch des Akkus bei einem Apple Service Provider kostet € 75,--
  • Ein neues Display kostet rund € 220,--

Lässt man die Reparatur in einem der zahlreichen Handyshops durchführen, ist es meist noch günstiger. Wer geschickt ist, kann die Reparatur sogar selber durchführen und muss nur die Ersatzteile kaufen. 

Lässt man eine Reparatur in einer Werkstatt durchführen, lohnt es sich, Angebote einzuholen und die Preise zu vergleichen.

Selbst reparieren

Wer handwerkliches Geschick und Experimentierfreude mitbringt, kann versuchen, kaputte Dinge auch selber zu reparieren. Manche Hersteller bieten eigene Reparatursets für ihre Produkte an. Im Internet gibt es zahlreiche Bild- und Video-Anleitungen für jeglichen Reparaturbedarf. Hier sind einige Beispiele:

Wenn Sie sich alleine nicht über eine Reparatur drüber trauen, fragen Sie doch in Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis um Hilfe. In manchen Gemeinden gibt es auch Repair-Cafes oder Nähtreffs. Manche Vereine bieten oft ebenfalls Hilfestellung beim Reparieren an.

Gibt es keine Rettung oder Sie entscheiden sich, den kaputten Gegenstand doch nicht zu reparieren, können Sie versuchen, ihn noch als "Ersatzteilspender" an Bastler zu verkaufen oder zu verschenken. So freut sich jemand anderer darüber und das Produkt landet nicht im Müll.