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Dazuverdienen bei Arbeitslosigkeit

Kellnerin und Gäste

Darf ich dazuverdienen, wenn ich arbeitslos bin?

Ja, auch wenn man arbeitslos ist, darf man dazuverdienen aber es gibt hier eine Zuverdienstgrenze, die man nicht überschreiten darf. Diese Grenze orientiert sich an der Geringfügigkeitsgrenze und liegt aktuell (April 2020) bei 460,66 Euro monatlich.

Wichtig ist, dass man dem AMS jede Erwerbstätigkeit melden muss. Tut man das nicht und wird bei einer nicht gemeldeten Tätigkeit angetroffen, so wird unwiderlegbar angenommen, dass die Arbeit über der Geringfügigkeitsgrenze bezahlt wurde. Man verliert dadurch nicht nur das Ar­beits­losen­geld für die Dauer der Tätigkeit sondern es kann auch zur teilweisen Rückforderung des Arbeitslosengeldes kommen.

Wie wirkt sich eine kurzfristige (vorübergehende) Beschäftigung auf mein Arbeitslosengeld aus?

Eine vorübergehende Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn diese für weniger als 4 Wochen vereinbart wurde. Wird im Monat aus einer oder mehreren Beschäftigungen ein Einkommen erzielt, das insgesamt den Wert der Geringfügigkeitsgrenze übersteigt, besteht für die Dauer der Tätigkeit(en) kein Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Auf die Leistung (wie z.B. Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe), die an den verbleibenden Anspruchstagen gebührt, wird das im Kalendermonat aus der/den vorübergehenden Beschäftigung(en) erzielte Einkommen, das über der Geringfügigkeitsgrenze liegt, zu 90 % angerechnet. Quelle: AMS

Weitere Informationen zur Zuverdienstgrenze auf Finanz Online.