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Fragen zum Geld? Diesen Text vorlesen lassen

FAQ geben Antworten darauf.


1.Was sollte ich bei einer Vertragsunterzeichnung beachten?
2.Wie soll ich mir mein Auto finanzieren?
3.Ich habe Zahlungsschwierigkeiten - was jetzt?
4.Ich will einen Kredit aufnehmen, einen Leasingvertrag abschließen - was ist zu beachten?
5.Was ist bei einer Ratenzahlung zu beachten?
6.Ich habe eine Geldstrafe bekommen - was soll ich tun?
7.Soll ich eine Bürgschaft unterschreiben?
8.Ich habe Probleme mit meiner Handyrechnung - was tun?
9.Was darf ich ab welchem Alter?
10.Was kann ein Konto - was ist zu beachten?
11.Welche Sparformen gibt es?



 

1. Was sollte ich bei einer Vertragsunterzeichnung beachten?

Versicherungen, Handyvertrag, Jahresmitgliedschaft für ein Fitnesscenter, Zeitungsabo, etc. Durch viele Dienstleistungen und Produkte wirst du vertraglich für längere Zeit gebunden. Dadurch entstehen dir kontinuierliche Ausgaben. Als Konsumentin oder Konsument entstehen dir aus Verträgen Rechte, aber auch Pflichten, wie z.B. Bezahlung der monatlichen Rechnung.

Tipps:

 

1. Unterschreibe einen Vertrag nicht sofort, sondern schlafe mindestens ein bis zwei Nächte darüber. So dringend kann keine Sache sein. Ein Angebot "Nur heute noch so günstig" ist kein seriöses Angebot.
Es ist sinnvoll, regelmäßig den Nutzen, die Notwendigkeit bzw. Zweckmäßigkeit von derartigen Verträgen zu überprüfen und etwaige Kündigungen zum richtigen, vertraglich festgelegten Zeitpunkt auszusprechen.
2. Bei möglicherweise unüberlegten (voreiligen) Vertragsabschlüssen besteht unter Umständen ein Rücktrittsrecht von Verträgen, explizit bei "aggressiven" Verkaufspraktiken wie Vertreterbesuch in der Wohnung, Werbefahrten, Verkaufspartys. Die Rücktrittserklärung muss dabei innerhalb von sieben Werktagen ab Vertragsabschluss schriftlich erfolgen.

 

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2. Wie soll ich mir mein Auto finanzieren?

Du möchtest dir ein Auto kaufen, das so um die Euro 10.000,00 kosten wird. Hier einige Beispiel, was es kostet, dieses zu finanzieren:

Sparen
Du sparst 4 Jahre lang monatlich Euro 200,00 und bekommst dafür 2% Zinsen. Am Ende bekommst du Euro 9.885,67 ausbezahlt. Du zahlst aber nur Euro 9.600,00. Der Gewinn aus Zinsen abzüglich 25 % Kapitalertragssteuer (KESt): EUR 285,67.

Kredit
Du nimmst dir einen Kredit über Euro 10.000,00 auf und bezahlst monatliche Raten. Bei einer Verzinsung von 6 % effektiv bezahlst du bei 48 Monatsraten (4 Jahren) Euro 11.217,00. Zusätzliche Kosten durch den Kredit: Euro 1.217,00. Die monatlichen Raten betragen Euro 234,00.

Leasing
Du gehst einen Leasingvertrag ein. Ein Beispiel: Es ist eine Kaution (Anzahlung) von Euro 2.000,00 zu leisten. Monatlich dann Euro 145,00. Das ganze 48 Mal. Es wird ein Restwert von Euro 3.000,00 angenommen. Dieser ist jedoch abhängig von der Kilometerleistung und dem Zustand des Autos. Beim Leasing ist der Besitzer des Autos der Leasinggeber (z.B. eine Bank). Die Gesamtkosten belaufen sich bei diesem Beispiel auf Euro 11.960,00. Weiters musst du meist eine Vollkaskoversicherung für das erste Jahr abschließen. Diese kostet z.B. Euro 75,00 pro Monat.
Das Leasing hat Ähnlichkeit mit einer Miete, mit einem wesentlichen Unterschied: geht das Leasingobjekt unter, müssen die Leasingraten trotzdem bezahlt werden, bis der Leasingvertrag zu Ende ist. Kfz-Leasing ist eine sehr beliebte Form an ein Auto zu kommen. Beachten sollte man vor allem den Rückkaufswert und die Vertragsbestimmungen (z.B. das vom Leasingnehmer gekaufte Autoradio geht in das Eigentum der Leasingfirma über, Fahrten ins Ausland, etc.).

 

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3. Ich habe Zahlungsschwierigkeiten - was jetzt?

Nimm telefonisch Kontakt mit einer bevorrechteten Schuldnerberatungsstelle in deiner Region auf, um von Fachleuten kompetent und kostenfrei bei deinem Problem beraten zu werden. Nimm ebenso Kontakt mit dem Unternehmen auf, bei dem du Zahlungsschwierigkeiten hast und informiere sie darüber. Biete, wenn es dir möglich ist, etwaige Lösungsvorschläge an, wie z.B. die offene Rechnung mittels Raten zu begleichen, die Zahlungsfrist zu verlängern.

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4. Ich will einen Kredit aufnehmen, einen Leasingvertrag abschließen - was ist zu beachten?

Ein Kredit ist eigentlich eine im vorhinein konsumierte Arbeitsleistung. Denn, damit du die monatliche Kreditrate zurückbezahlen kannst, ist es notwendig ein regelmäßiges Einkommen zu haben!

Vor Abschluss eines Kredit- oder Leasingvertrages
Es ist anfangs abzuklären, ob der Kredit die sinnvollste und geeignete Finanzierungsform ist. Erstelle vor der Aufnahme eines Kredites bzw. vor Abschluss eines Leasingvertrages einen realistischen Haushaltsplan (Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben), um zu sehen, wieviel Geld du zur Bestreitung des täglichen Lebens zur Verfügung hast. Sei dabei ehrlich zu dir selbst.

Hole verschiedene Angebote von Banken ein. Auch hier ist es möglich zu verhandeln. Bei der Auswahl des Kreditgebers sind Kreditvermittler tunlichst zu meiden, da diese meist hohe Provisionen verrechen.
Als Faustregel gilt: Die Laufzeit eines Kredites sollte nicht länger sein als die Lebensdauer des erworbenen Produktes. So ist z.B. eine 8jährige Laufzeit für ein Auto bedenklich, da du dann vielleicht für ein Auto bezahlst, dass du gar nicht mehr hast und zudem auch noch das neue Auto finanzieren musst.


Damit die Bank bei Zahlungsproblemen trotzdem zu ihrem Geld kommt, das im Kreditvertrag vereinbart wurde, gibt es die Möglichkeit, dass die Bank Sicherheiten für den Kredit verlangt.

Als Sicherheiten für einen Kredit sind möglich:

- Bürgschaften (Bürgschaften solltest du nur dann unterschreiben, wenn du den Betrag im Ernstfall auch tatsächlich zurückzahlen könntest. Bürgschaften sind niemals eine "reine Formsache" und halten oft länger als Beziehungen. Es ist auch möglich, Bürgschaften betragsmäßig zu begrenzen.)
- Eigentumsvorbehalt (der Gegenstand bleibt bis zur vollen Bezahlung im Eigentum des Verkäufers) (z.B. bei Autokrediten)
- Gehaltsverpfändung
- Vinkulierung der Lebensversicherung
- Restschuldversicherung
- Mithaftung
- Hypothek (z.B. Grundstück, Haus)


Nach Kreditaufnahme macht es unbedingt Sinn alle Unterlagen geordnet aufzubewahren und bei  Zahlungsschwierigkeiten Kontakt mit dem Kreditinstitut und einer bevorrechteten Schuldnerberatungsstelle in deiner Region aufzunehmen.

 

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5. Was ist bei einer Ratenzahlung zu beachten?

Eine Ratenzahlungen bei einem Versandhaus ist ein Kredit mit hohen Zinsen (bis ca. 18 % effektiv!) und daher sehr kostspielig. Das Produkt kostet dich effektiv um einiges mehr, als es im Katalog ausgepreist ist. Bei Nichtbezahlung der Raten kommt es zu Mahnungen, Eintreibungsschritten durch Inkassobüros bis hin zu Pfändung von Lohn oder beweglichen wertvollen Gegenständen die dir gehören.

Tipp: Ganz einfach Finger weg davon!

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6. Ich habe eine Geldstrafe bekommen - was soll ich tun?

Verwaltungsstrafen
Ein Nichtbezahlen einer Verwaltungsstrafe wie z.B. Geschwindigkeitsüberschreitung beim Autofahren hat, nachdem die Behörde alle Eintreibungsschritte (z.B. Lohnpfändung) ausgeschöpft hat, in der Regel eine Ersatzfreiheitsstrafe (Gefängnis) zur Folge. Geldstrafen können auch in Raten abgeleistet werden, müssen jedoch zur Gänze bezahlt werden. Wenn du eine Strafe nicht bezahlen kannst, nimm mit der zuständigen Behörde Kontakt auf und versuche eine Regelung der Rückzahlung. Auch bei einer bevorrechteten Schuldnerberatungsstelle in deiner Region findest du Unterstützung.

Geld- und Freiheitsstrafen bei Straftaten
Ab deinem 14. Geburtstag bist du für eine Straftat strafrechtlich verantwortlich (= deliktsfähig). Wirst du schuldig gesprochen, so kann eine Geld- oder Freiheitsstrafe (Gefängnis) verhängt werden. Bei weniger schweren Delikten besteht die Möglichkeit des außergerichtlichen Tatausgleiches. Auch im Umgang mit Geld gibt es eine Menge strafbarer Handlungen, die zur Anzeige gebracht werden können: Diebstahl, Unterschlagung, Betrug, Kreditschädigung, u.a.

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7. Soll ich eine Bürgschaft unterschreiben?

Eine Bürgschaft zu übernehmen bedeutet, die Mitverantwortung zu haben. Das heißt, dass du für die gesamten offenen Schulden haftest, wenn die Kreditnehmerin oder der Kreditnehmer die Kreditraten nicht mehr bezahlt bzw. bezahlen kann.

Bürge und Zahler ist die häufigste Form, bei der das Kreditinstitut bei Zahlungsrückständen sofort an den Bürgen herantreten kann.

 

Ein guter Tipp: Eine Bürgschaft ist niemals eine "pro-forma-Sache", sondern eine Verpflichtung. Schlafe mindestens zwei Nächte daüber, bevor du eine Unterschrift tätigst. Informiere dich genauerstens beim Kreditinstitut. Denn, wenn der Ernstfall eintritt, musst du die Schulden zurückzahlen!

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8. Ich habe Probleme mit meiner Handyrechnung - was tun?

Wenn du nicht mehr durchblickst, dann

- aktiviere die Gesprächsdaueranzeige auf deinem Handy
- kontrolliere immer deine Handyrechung und behalte diese mehrere Monate zu Hause auf; bzw. notiere, wenn du eine Wertkarte gekauft hast

- fordere eine Einzelgesprächsaufstellung (teilweise kostenpflichtig!) bei deinem Netzbetreiber an, um eine genaue Übersicht deiner Telefonkosten zu erhalten
Wenn du Gefahr läufst, die Kontrolle über dein Handy mit Vertragsbindung zu verlieren, ist es aus Gründen des Überblicks und der Kostenbeschränkung sinnvoll, auf ein Wertkartenhandy umzusteigen.


Handy-Tipps


Behalte dir den Vertrag und die Rechnungen zu Hause auf. Bei etwaigen Problemen und zur Kontrolle sind diese Unterlagen sehr hilfreich.

In grenznahen Gebieten soll dein Handy so eingestellt sein, dass es sich nicht automatisch in ein Netz (z.B. in ein gerade besser versorgtes ausländisches Netz) einbuchen kann.

Bei Auslandsaufenthalten schalte unbedingt die Mobilbox ab (d.h. etwaige Anrufer/-innen können nicht auf die Mobilbox sprechen). Denn: Wenn du eine "bedingte Umleitung" zur Mobilbox (Umleitung bei Nichtmelden, bei Nichterreichbarkeit, bei Besetzt) eingestellt hast und du dich im Ausland befindest, dann kostet dich das doppelt! Das Telefonat wird tatsächlich ins Ausland und - wenn du nicht abhebst, nicht erreichbar bist oder besetzt ist - wieder zurück geleitet. Die dafür anfallenden Kosten werden dir als Angerufenem verrechnet. Für die Einstellungen der Mobilbox lese in der Handy-Betriebsanleitung nach und erkundige dich bei deinem Mobilfunkbetreiber.

Schutz vor teuren Überraschungen bietet die Sperre von Sonderrufnummern (0900 oder 0930) bei deinem Mobilfunkbetreiber.


Konto & Handy
Achtung: Wenn das Girokonto nicht gedeckt ist (z.B. überzogen wurde), so kann die Bank den Einzug der Rechnung verweigern. Die Folge von nicht bezahlten Handyrechnungen sind Mahnungen (durch den Handybetreiber, Inkassobüros oder von Rechtsanwälten) bis hin zu einer gerichtlichen Klage, mit nachfolgenden Lohn- und Fahrnispfändungen. Die dadurch entstehenden Kosten (Spesen, Zinsen, Inkassokosten, Gerichtskosten) sind von dir zu tragen. Achtung: Aus einer EUR 400,-- Handyrechung können nach einigen Wochen EUR 700,-- werden! Der Mobilfunkbetreiber wird außerdem deine SIM-Karte sperren, um den Schaden zu begrenzen.

Unterschrift = Mitverantwortung
Vorsicht bei der Anmeldung eines Handys auf deinen Namen für jemand anderen (z.B. Freund/-in). Wenn der/die Andere die Rechnung nicht wie vereinbart bezahlt, so bist du dafür haftbar und wirst zur Zahlung herangezogen.

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9. Was darf ich ab welchem Alter?

 

Du bist zwischen 7 und 14 Jahre
Du kannst dich nur im Rahmen von Geschäften, die üblicherweise von deinen Altersgenossen abgeschlossen werden, verpflichten (z.B. Kauf einer Wurstsemmel, etc.). Weitergehende Rechtsgeschäfte (z.B. Kauf eines Fahrrades, etc.) bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Zustimmung des Erziehungsberechtigten (deiner Eltern). Solange sich diese nicht geäußert haben, bleibt das Rechtsgeschäft in Schwebe. Du bist außerdem noch nicht deliktsfähig, das heißt, dass bei Straftaten kein gerichtliches Strafverfahren eingeleitet wird.

Du bist zwischen 14 und 18 Jahre
Mittels Vertag kannst du dich selbständig zu Dienstleistungen verpflichten. Durch deine Erziehungsberechtigten kann so ein Vertrag jedoch unter bestimmten Bedingungen (z.B. Schädlichkeit, etc.) gelöst werden. Du kannst dich zu Leistungen verpflichten, die deine Lebensbedürfnisse nicht gefährden (z.B. Kauf eines billigen Mofas, etc.). Du musst jedoch über ein gewisses Einkommen oder Vermögen verfügen. Schließt du einen Ausbildungs- oder Lehrvertrag ab, so müssen deine Erziehungsberechtigten diesem zustimmen. Deine Erziehungsberechtigten haften nicht für deine Schulden (außer sie verpflichteten sich durch z.B. eine Bürgschaft dazu). Du bist außerdem strafmündig, das heißt, dass du für Vergehen und Verbrechen im Sinne des Strafgesetzbuches vom Gericht zur Verantwortung gezogen werden kannst.

Du bist über 18 Jahre
Ab nun gelten keine besonderen Schutzvorschriften mehr. Du bist voll geschäftsfähig. Du kannst rechtswirksam z.B. eine Lebensversicherung abschließen, einen Kredit aufnehmen, etc.
Deine Unterschrift ist dein kostbarstes Vermögen. Mit einer Unterschrift kannst du dich - überspitzt gesagt - zu mehr verpflichten, als du dein ganzes Leben verdienen wirst.

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10. Was kann ein Konto - was ist zu beachten?

Girokonto
Das Girokonto dient zur Abwicklung des baren wie bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Eingänge werden zugunsten, Ausgänge zulasten des Kontoinhabers verrechnet. Die Bank besorgt mit der Kontoführung die "Buchhaltung" für die Kunden und verrechnet für dieses Service Kontoführungsgebühren.

Jugendkonto
Die Kontoführung bei diesen speziellen Konten ist meist kostenlos. Meist gibt es auch Vergünstigungen bei diversen Veranstaltungen.

Kontoeröffnung
Bis zum 14. Lebensjahr kann ein Girokonto nur durch den gesetzlichen Vertreter (meist die Eltern) eröffnet werden. Bei der Kontoeröffnung werden die Unterschriften der Zeichnungsberechtigten auf der Unterschriftsprobekarte festgehalten. Die Eröffnung des Kontos stellt einen sogenannten Girovertrag dar. Die Rechte und Pflichten sind in den "Allgemeinen Geschäftsbedingungen der österreichischen Kreditunternehmungen" geregelt. Vergleiche vor der Kontoeröffnung die Angebote von verschiedenen Bankinstituten (Vergleichsparameter: Haben- und Sollzinsen, Kontoüberziehung, Kontoführungsgebühren, Bankomatkartengebühr, Kontoauflösungskosten, etc.)!

Verfügungen über das Konto
Das Konto lautet auf den Namen eines einzelnen Kontoinhabers. Es kann aber auch auf mehrere Kontoinhaber lauten (Gemeinschaftskonto), die einzeln oder gemeinschaftlich über das Konto verfügen können. Dem Kontoinhaber steht es frei auch andere Personen über das Konto verfügen zu lassen, indem diesen ausdrücklich und schriftlich die Zeichnungsberechtigung erteilt wird.

Giro-Zahlungverkehr
Barer Zahlungsverkehr
- Ein- und Auszahlungen zu Lasten des eigenen Kontos
- Bankomat
- Bankeigene Geldausgabeautomaten
Bargeldloser Zahlungsverkehr
- Überweisungsauftrag (z.B. Zahlscheine, etc.)
- Dauerauftrag bei regelmäßig wiederkehrenden Überweisungen (z.B. Miete)
- Abbuchungsauftrag bei unregelmäßigen Zahlungen in unterschiedlichen Höhen (z.B. Telefonrechnung)
- Scheckverkehr (z.B. Euroscheck mit Scheckkarte)
- Kreditkarte bei Bezahlung von Waren im In- und Ausland. Abgerechnet wird am Monatsende. Es gelten bestimmte Voraussetzungen für eine Gewährung einer Kreditkarte.

Bei Verlust deiner Bankomatkarte rufe sofort den Bankomat-Karten-Sperrnotruf: Telefon 0800/2048800 Bewahre den Code nur in deinem Kopf auf.

Kontoauszug
Der Kontoauszug informiert über die Bewegungen auf dem Girokonto sowie über den aktuellen Kontostand. Es ist daher wichtig alle Kontoauszüge genau durchzugehen, um die Buchungen auf deren Richtigkeit prüfen zu können (auch Banken passieren Fehler).

Kontoabschluss
Einmal jährlich müssen Girokonten abgeschlossen werden. Der Kontoauszug der den Kontoabschluss enthält ist besonders genau zu prüfen, weil Reklamationen dagegen innerhalb von vier Wochen nach Zugang des Auszuges an die kontoführende Bank gesandt werden müssen.

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11. Welche Sparformen gibt es?

Spareinlagen sind Guthaben bei Banken, die nicht dem Zahlungsverkehr, sondern der Anlage dienen.
Wenn du einen Polster auf deinem Sparbuch hast, so kannst du beruhigt einschlafen. Passiert irgend etwas außergewöhnliches oder möchtest du dir etwas besonderes kaufen, so hast du genügend finanziellen Spielraum dafür. Sinnvoll ist es, wenn ein teil deiner Sparanlagen zu jeder Zeit behebbar ist (= täglich fällig). Auf alle Zinserträge ist die KESt fällig. Sie beträgt 25 % und wird von den Banken einbehalten und direkt an das Finanzamt abgeführt.

Sparbuch
· Sparbuch mit gesetzlicher Kündigungsfrist (= Eckzinssparbuch)
· Sparbuch mit vereinbarter Kündigungsfrist (= frei ausgehandelte Bindung)
· Kapitalsparbuch (= einmalig einbezahlter Betrag, fixe Laufzeit)
· Prämiensparbuch (= regelmäßige, d.h. monatliche oder vierteljährliche Besparung, fixe Laufzeit)
· Bonussparbuch (= Ähnlich dem Prämiensparbuch; Mit jedem Kalenderjahr steigt der Bonus, der zum Eckzinssatz zusätzlich ausgeschüttet wird.)

Bausparen
Der Bausparvertrag wird auf sechs Jahre abgeschlossen und meist regelmäßig bespart (dzt. max. monatlich 83,36). Nach 6 Jahren kann man frei über das Geld verfügen.

Wertpapiersparen
Festverzinsliche Wertpapiere lauten auf einen bestimmten Betrag, die sogenannte Nominale, von dem während der Laufzeit - meist jährlich oder halbjährlich - Zinsen ausgeschüttet werden. Am Ende der Laufzeit erhält der Wertpapierinhaber die Nominale zurück.

 

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Bild Termin Online


Zentralstelle Linz

Telefon 0732  77 77 34
linz@schuldner-hilfe.at
Mo bis Fr: 8.30 bis 12.00 Uhr
Mo, Mi, Do: 13.00 bis 16.00 Uhr
Di: 16.00 bis 18.00 Uhr
(offene Sprechstunde)
sowie nach Terminvereinbarung

 

Regionalstelle Rohrbach-Berg
Telefon 07289 5000
rohrbach@schuldner-hilfe.at
Mo bis Do: 8.30 bis 12.00 Uhr
Mi: 13.00 bis 16.00 Uhr
Fr: 8.30 bis 14.00 Uhr
sowie nach Terminvereinbarung


Sprechtag Freistadt
Mo: 9.00 bis 15.00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung
Kontakt: Regionalstelle Rohrbach

Sprechtag Perg
Mo: 9.00 bis 15.00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung
Kontakt: Zentralstelle Linz

Sprechtag Kirchdorf

Mo: 9.00 bis 15.00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung
Kontakt: Zentralstelle Linz

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