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Schulanfang - Eine Schultüte voller Rechnungen Diesen Text vorlesen lassen

Damit der Schulanfang das Haushaltsbudget nicht sprengt


Der Urlaub ist vorbei, die Ferien neigen sich dem Ende zu und Mitte September beginnt für etwa 200.000 Schülerinnen und Schüler in Oberösterreich ein neues Schuljahr. Für Taferlklassler ist der erste Schultag besonders aufregend. Und für deren Eltern meistens auch. Aber nicht nur, weil für das Kind der sogenannte Ernst des Lebens beginnt, sondern kurz nach der oft teuren Urlaubszeit schon die nächste Kostenflut auf sie zukommt.

Schulmaterial

Dass Eltern für ihre schulpflichtigen Kinder tief in die Tasche greifen liegt aber nicht nur daran, dass sie müssen, sondern auch daran, dass sie wollen. Die Schultasche als Statussymbol, vergleichsweise teure Markenprodukte und dazu Dinge, die das Kind zwar nicht braucht, aber aus Eltern- oder Kindersicht trotzdem sein müssen. Mancherorts herrscht ein regelrechter Wettbewerb im Klassenzimmer.

 

Schulmaterial


Statussymbol Schultasche
Warum die teure Schultasche? Eltern werden mit Qualität, Lebensdauer und Funktionalität argumentieren. Für Kinder spielen diese Eigenschaften aber so gut wie keine Rolle. Der Griff zum teuren Produkt hängt hier vielmehr von Motiven und Design ab: Dinosaurier, Superhelden, Elfen, Prinzessinnen – knallige Farben und Glitzer. Für Kinder ist die Schultasche kein notwendiger Gebrauchsgegenstand, sondern ein Statussymbol. „Überspitzt gesagt, ist die Schultasche für das Kind auf dem Schulhof ungefähr das, was für die Eltern das Auto ist“, so Ferdinand Herndler, Geschäftsführer der SCHULDNERHILFE : „Dabei gäbe es hier schon eine gute Diskussionsmöglichkeit mit dem Kind über Kosten und Nutzen einer Anschaffung. Denn was bringt ein teures, stylisches Produkt, wenn das Kind in der zweiten Klasse plötzlich Dinosaurier nicht mehr cool findet und stattdessen ein Raumschiff auf dem Schulrucksack haben möchte? Entscheiden Sie sich gemeinsam für ein neutraleres Design und die Schultasche wird dem Kind ein langjähriger Begleiter bleiben.“

Alle Jahre wieder – Schulsachen kaufen
Und dann sind da noch die Schulsachen. Jahr für Jahr müssen Eltern hierfür viel Geld ausgeben. Mit dem Kauf von Heften, Stiften & Co. am Beginn des jeweiligen Schuljahres ist es aber nicht getan: Kopierkosten, Milchgeld, Projekt- und Wandertag und vieles mehr kommen im Laufe das Schuljahres dazu. Wenn dann in der Oberstufe vielleicht auch noch ein neues Notebook angeschafft werden muss oder eventuell Nachhilfestunden zu bezahlen sind, dann ist ein knappes Familienbudget schnell überstrapaziert.

Tipps zum Schulanfang
Die folgenden Tipps und Anregungen sollen Eltern dabei helfen, die finanziellen Belastungen am Schulanfang und während des Schuljahres so gut wie möglich meistern zu können:

- Hefte & Co: Jeder Lehrerin und jeder Lehrer hat andere Vorstellungen von den benötigten Materialien. Kaufen Sie daher nur das, was notwendig oder auf der Liste ist und warten Sie bei den restlichen Sachen bis Sie wissen, was die Lehrkraft noch vorgibt. Materialien aus dem vergangenen Schuljahr lassen sich oft weiterverwenden, soweit dies möglich und von den Lehrkräften erwünscht ist. Wenn mehrere Schulkinder in der Familie sind, lassen sich manche Schulsachen an jüngere Geschwister weitergeben.

- Verpflegung: Geben Sie Ihrem Kind eine Jause von daheim mit in die Schule. Im Vergleich zum Schulbüffet sparen Sie einiges. Für die Mittagspause kann die Schulausspeisung eine günstige und abwechslungsreiche Verpflegungsmöglichkeit sein.

- Ausflüge: Überlegen Sie, wie viel Geld Ihr Kind auf einem Ausflug oder einer Schulsportwoche realistisch für die Verpflegung brauchen wird. Tauschen Sie sich hier mit anderen Eltern und der Lehrkraft aus. Sonderausgaben sind vom Taschengeld zu bezahlen.

- Schulweg: Nutzen Sie die Möglichkeiten der Schülerfreifahrt oder erkundigen Sie sich, ob eine abwechselnde Fahrgemeinschaft von Eltern möglich ist. Das spart Zeit und Geld. Kürzere Distanzen können auch mit Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden.

- Nachhilfe: Wenn Ihr Kind Nachhilfe benötigt, informieren Sie sich über die verschiedenen Anbieter auf dem Markt. Dabei geht es aber nicht nur um die Kostenfrage. Auch Gruppengröße, Intensität und Erfahrungen anderer sind wichtige Faktoren.

- Markensachen und Gruppendruck: Muss z.B. das neue teure Smartphone wirklich sein, nur weil es alle anderen auch haben? Hier gilt: Reden Sie mit Ihrem Kind darüber! Fragen Sie, wozu es ein Handy braucht. Für den Anfang reicht meist ein günstiges Modell mit Wertkartentarif. Ihr Kind ist für Sie erreichbar, es muss mit einem vorgegebenen Budget auskommen und lernt so, verantwortungsvoll mit Guthaben und Geld umzugehen.

- Familienfinanzen: Reden Sie mit Ihrem Kind über die finanziellen Möglichkeiten und Grenzen der Familie. Binden Sie es in Diskussionen und Entscheidungen mit ein. So fördern Sie auch das Verständnis Ihres Kindes für die familiären Finanzen. Versuchen Sie gleichzeitig Wertschätzung für die gekauften Schulsachen zu vermitteln. Manches davon soll mehrere Schuljahre halten, um nicht wieder teuer angeschafft werden zu müssen.

Förderungen
Für einkommensschwache Familien gibt es zahlreiche Förderungen und Unterstützungen für den Schulbereich. Diese sind jedoch von Bundesland zu Bundesland recht unterschiedlich. In Oberösterreich finden Sie eine gute Übersicht auf der Homepage www.familienkarte.at unter der Rubrik „Förderungen“. Fragen Sie auch bei Ihrer Gemeinde wegen etwaiger finanzieller Unterstützungen in finanziellen Notlagen an.

Budgetberatung der SCHULDNERHILFE
Sind die Finanzen angespannt und knapp, tut oft ein frischer und objektiver Blick auf das Haushaltsbudget gut. Die SCHULDNERHILFE bietet in einer kostenfreien Budgetberatung die Möglichkeit, gemeinsam mit professionellen BeraterInnen die Haushaltsfinanzen nach möglichen Einsparungen zu durchforsten.

Nähere Infos zu den Angeboten der SCHULDNERHILFE finden Sie unter www.schuldner-hilfe.at bzw. beantworten wir gerne unter der Telefonnummer 0732/77 77 34 Ihre Fragen.

 

Presseschau:

Mein Bezirk Braunau: Eine Schultüte voller Rechnungen

Tips Rohrbach: Der Schulanfang ist eine enorme Belastung für viele Familien

Volksblatt: Der Schulbeginn nagt an den Finanzen der Eltern

Kurier: Schulstart als Dämpfer für das Haushaltsbudget

Bezirksrundschau Kirchdorf: Guter Schulstrat für die Familienfinanzen



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