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Kostenfalle Schulanfang – Finanzielle Herausforderung für viele Familien Diesen Text vorlesen lassen

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Pünktlich zum Schulbeginn haben wir für Eltern und Erziehungsberechtigte von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen hilfreiche Spartipps zusammengstellt, damit die finanzielle Herausforderung eines Schuljahres nicht zur Kostenfalle wird.

(3.9.2012)


Der Schulanfang stellt für viele Familien mit niedrigen Einkommen Jahr für Jahr eine erhebliche finanzielle Herausforderung dar. Wer ein Kind hat, das seinem ersten Schuljahr entgegensieht, der braucht einiges an Geld: Schultasche, Füllfeder, Malfarben, Radiergummi, Tintenkiller, Hefte, Spitzer und vieles mehr – das belastet das Budget vieler Familien. In einem Test der Arbeiterkammer wurde festgestellt, dass sich die Kosten für Erstklassler bei durchschnittlich 138 Euro bewegen. Wer sich hier die Mühe macht und Preise vergleicht, kann aber viel sparen. Der Preis sollte dabei aber nicht das einzige Argument sein: Wer sich im Fachhandel langlebige Qualitätsprodukte leistet, spart oftmals auf lange Sicht.

 

Mit dem Kauf von Schulsachen am Beginn des Schuljahres ist es aber nicht getan. Eltern wissen nur zu gut, was im Laufe eines Schuljahres an weiteren Strapazen für die Geldbörse auf sie zukommt: Kopierkosten, Milchgeld, Abos für Jugendliteratur, Projekt- und Wandertag, Elternvereinsbeiträge und vieles mehr. Wenn dann auch noch ein neuer Computer angeschafft werden muss oder eventuell Nachhilfestunden zu bezahlen sind, dann ist das knappe Familienbudget schnell überstrapaziert.

Nachstehend haben wir einige Tipps für Sie gesammelt, die Ihnen helfen sollen, die finanziellen Belastungen am Schulanfang und während des Schuljahres so gut wie möglich meistern zu können:

Förderungen: Von Bundesland zu Bundesland gibt es unterschiedliche Förderungen für Familien. In Oberösterreich finden Sie eine gute Übersicht auf der Homepage www.familienkarte.at. Unter der Rubrik „Förderungen“ gibt es Informationen zu Schulbeginnhilfe, Schulveranstaltungshilfe, Schulbeihilfe uvm. Der Bund unterstützt Familien mit der Schulstarthilfe mit 100 Euro je schulpflichtigem Kind. Diese Förderung wird im September automatisch mit der Familienbeihilfe überwiesen.

Verpflegung: Geben Sie Ihrem Kind eine Jause von daheim mit in die Schule. Im Vergleich zum Schulbüffet sparen Sie einiges. Gleichzeitig wissen Sie so, was Ihr Kind in der Schule isst. Für die Mittagspause kann die Schulausspeisung eine günstige und abwechslungsreiche Verpflegungsmöglichkeit sein.

Hefte & Co: Kurz vor Schulschluss noch ein neues Heft angefangen und nur ein paar Seiten beschrieben? Materialien aus dem vergangenen Schuljahr lassen sich oft weiterverwenden, soweit dies möglich und von den Lehrkräften erwünscht ist. Wenn mehrere Schulkinder in der Familie sind, lassen sich manche Schulsachen vielleicht auch an jüngere Geschwister weitergeben. Mehr Infos zum Thema Schulsachen finden Sie unter diesem Link.

Ausflüge: Überlegen Sie, wie viel Geld Ihr Kind auf einem Ausflug oder einer Schulsportwoche realistisch für die Verpflegung brauchen wird. Tauschen Sie sich hier mit anderen Eltern und der Lehrkraft aus. Sonderausgaben sind vom Taschengeld zu bezahlen.

Schulweg: Erkundigen Sie sich, ob Schulkollegen ihres Kindes aus der Nachbarschaft sind und eine abwechselnde Fahrgemeinschaft der Eltern möglich ist. Das spart Zeit und Geld.

Nachhilfe: Wenn Ihr Kind Nachhilfe benötigt, informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten. Dabei geht es aber nicht nur um die Kostenfrage. Auch Gruppengröße, Intensität und Erfahrungen anderer sind wichtige Faktoren. Die bekanntesten Einrichtungen sind nicht zwangsläufig die besten.

Markensachen und Gruppendruck: In der Schule sind Kinder mit der Tatsache konfrontiert, dass Schulkollegen Dinge haben, die sie auch gern hätten oder ohne die sie sich als Außenseiter fühlen. Aber muss das neue teure Smartphone wirklich sein, nur weil es alle anderen auch haben? Hier gilt: Reden Sie mit Ihrem Kind darüber! Fragen Sie, wozu es ein Handy braucht. Für den Anfang reicht meist ein Standardhandy mit Wertkartentarif. Ihr Kind ist für Sie erreichbar, es muss mit einem vorgegebenen Budget auskommen und lernt so, verantwortungsvoll mit Guthaben und Geld umzugehen.

Familienfinanzen: Reden Sie mit Ihrem Kind über die finanziellen Möglichkeiten und Grenzen der Familie. Binden Sie es in Diskussionen und Entscheidungen mit ein. So fördern Sie auch das Verständnis Ihres Kindes dafür, wenn Dinge nicht möglich sind. Versuchen Sie gleichzeitig Wertschätzung für die gekauften Schulsachen zu vermitteln. Manches davon sollte mehrer Schuljahre halten, um nicht wieder teuer angeschafft werden zu müssen.




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